Autor: Helga Schuller

  • Contentplan mit KI erstellen – eine simple Anleitung

    Gestern habe ich doch glatt innerhalb einer halben Stunde einen Contentplan mit KI erstellt und habe Futter für das nächste halbe Jahr 🤩Hier beschreibe ich dir kurz, wie ich das gemacht habe:

    Du hast ein Thema, um das sich Deine gesamte Expertise dreht?

    Super! Dann steht Deinem Contentplan nichts mehr im Wege!

    Was Du sonst noch brauchst:

    • ChatGPT (die kostenlose Version genügt)
    • und einen Account bei Google, um Google Sheets zu nutzen

    Hier die Schnellanleitung:

    1. Bitte ChatGPT darum, Dir zu Deinem Thema 20 Unterkategorien zu erstellen, welche zielführend für Dein Business sind und bitte ihn (oder sie?? bei mir ist es jedenfalls ein ER 😉) das Ganze als Liste darzustellen.
    2. Kopiere diese Liste in eine Tabelle auf Google Sheets in die erste Spalte.
    3. Lege jeweils eine Spalte für Montag, Dienstag, Mittwoch , Donnerstag, Freitag an. Es sollen die Tage enthalten sein, an denen Du etwas posten willst.
    4. Überlege Dir, was Du an welchen Tagen posten möchtest. Ich habe mich z.B. dazu entschieden, Montags immer eine Checkliste oder eine Anleitung zu posten. Dienstags kann es ein Bild sein, Mittwochs vielleicht ein Spruch und am Donnerstag ein Reel.
    5. Schreibe Dir als Merker unter die Wochentage, welche Art von Posting Du dort machen willst.
    6. Öffne in Google Sheets die Erweiterungen und installiere „GPT for Google Workspace„. Damit kannst Du auch in anderen Google Workspace Anwendungen GPT nutzen.
    7. Verbinde Deinen Google-Account mit GPT, wie in der Anleitung.
    8. Klicke in den Einstellungen für die Erweiterung auf ➡️START
      (Das ist wichtig! Wenn Du nächstes Mal wieder etwas generieren möchtest, musst Du erneut starten!)
    9. Geh in die Zelle zwischen Deinem ersten Thema und Montag, Tippe den Prompt:
      =GPT(„Generiere einen Vorschlag für einen Instagram Beitrag für dieses Thema, es soll als Checkliste oder Textbeitrag mit Infocharakter ausgegeben werden können. Die Zielgruppe sind xxxx, die yyyy erreichen möchten“;A7)
    10. Referenziere diesen Befehl mit der Zelle daneben, wo Dein ausformuliertes Thema steht. Das gelingt Dir mit einem Strichpunkt (;) nach den schließenden Anführungszeichen und dem nachfolgendem Klick in die betreffende Zelle.
    11. Bestätige mit ENTER.
    12. Voilà! Hier ist Dein Ergebnis! Eventuell musst Du Deinen Prompt noch etwas besser ausformulieren, damit es schöner und passender wird.
    13. Ziehe nun die ausgefüllte Zelle über die noch leeren Zellen, damit der Befehl überall hineinkopiert wird.
    14. Das Ganze kannst Du für jede Spalte der Wochentage machen und auch jederzeit mit Ergänzungen arbeiten.
    Screenshot von meinem ausgearbeiteten Contentplan

    Zum Schluss die harte Wahrheit:
    Wenn Du keine konkrete Positionierung hast, wird es schwer.
    Denn am Anfang brauchst Du natürlich Inhalte oder zumindest Themen, um die es gehen soll.
    Sonst nützt Dir leider der beste Contentplan mit KI nichts.

    Deine Positionierung bestimmt die Inhalte, die Du teilst. Sie bestimmt die Ansprache Deiner Kunden, und die Art und Weise, wie Du gesehen werden willst.

    Schreib mir gerne, ob das bei Dir geklappt hat, ich lese alle Mails wirklich selbst 😉
    und bleib dran, wenn Du Dich für Selbstständigkeit, Tools und Businessaufbau interessierst.


  • Eine Geschäftsidee zum Businessmodell entwickeln

    Eine Geschäftsidee zum Businessmodell entwickeln

    Ist meine Geschäftsidee wirklich gut?

    Ergibt die Idee überhaupt Sinn und wie kann ich damit Geld verdienen? Wie kann ich meine Geschäftsidee zum echten Businessmodell entwickeln?

    Und was muss ich überhaupt alles machen, um wirklich damit anzufangen??

    Über diese Gedanken grübeln viele Frauen ab 40, die sich dazu entschlossen haben, in die Selbstständigkeit zu gehen. Sie starten alle zuerst mit einer Idee.

    In meinen Workshops treffe ich auf unterschiedliche Bewusstseinszustände der Gründerinnen:
    Die einen sind schon völlig klar, was sie wie anbieten werden. Und wie sie die Geschäftsidee zum Business entwickeln.

    Andere haben nur eine vage Vorstellung davon, was ihre Positionierung sein könnte, aber trauen sich noch nicht ganz zu, daran zu glauben.

    Oft ist es aber auch so, dass ich auf Frauen treffe, die überhaupt erst damit anfangen, sich mit dem Thema Selbstständigkeit zu beschäftigen. Sie wollen ganz grundsätzlich erst einmal hören, auf was es dabei eigentlich ankommt.
    Sie schauen erst viel später, wie sie ihre Geschäftsidee zum Businessmodell entwickeln können.

    Wir beginnen nicht mit der Geschäftsidee sondern mit Deinem Mindset

    Am Anfang dachte ich auch, dass es die ganze Entwicklung vielleicht etwas „bremst“, aber das Gegenteil hat sich als wahr herausgestellt:

    In dem Moment, wo wir uns mit uns selbst, mit den Wünschen und Zielen, aber auch mit dem Erlebten und den Fähigkeiten auseinandersetzen – ist das der Turbo für die Veränderung!

    Wenn ich dabei von mir selbst ausgehe, sah es so aus: Als ich nach workoholischen 10 Jahren mal wirklich Zeit zum Nachdenken hatte (in dem Fall war es mit knapp 40 im Wochenbett 👶), bin ich auf die wildesten Ideen gekommen (nicht so unüblich für mich, aber damals war es schon besonders wild 🤣)

    Als besonders wertvoll, um sich der Wünsche uns Ziele bewusst zu werden, hat sich übrigens die längst bekannte (und überall propagierte) Methode des VISIONBOARDS herausgestellt.

    Wann hast Du zum letzten Mal Deine Ziele visualisiert?

    So ein Visionboard zu basteln klingt ja erst mal nicht kompliziert.
    Ist es auch nicht!
    Aber die Dinge, die dann darauf landen, die sind oftmals ein Augenöffner 👀!

    Ich will hier nicht zu sehr aus dem Nähkästchen plaudern über meine Erfahrungen. Aber ich lade Dich ein, es auch einmal mit einem Visionboard zu versuchen.
    Es ist wirklich eine tolle Methode, seinen Zielen und Wünschen näher zukommen.

    Was ist der Unterschied zwischen Zielen und Wünschen?

    Ein Wunsch kann vieles sein: ich wünsch mir Gesundheit für meine Familie, ausreichend Geld und den Frieden in der Welt.

    Aber sind das auch Ziele?

    Nein!

    Ein Ziel ist etwas Ultra-spezifisches, ein ganz konkretes zu erreichendes Bild!
    Das kann eine bestimmte Summe auf Deinem Konto sein, ein Porsche vor der Haustür oder eine Weltreise, die Du ohne Reue machen kannst.

    Was bringt mir das für´s Business? wirst Du fragen.
    Im Business musst Du Dir unbedingt auch konkrete Ziele setzen.

    Etwas, worauf Du hinarbeiten willst. Etwas, für das es sich lohnt, sich Nächte um die Ohren zu schlagen.

    Wähle Deine Geschäftsidee clever!

    Wenn wir nun zurück zu Deiner Geschäftsidee kommen: Diese sollte genauso ultra-spezifisch sein.

    Ein Coaching Business mit ab und zu mal ein paar Kunden reicht da leider nicht aus.
    Es sollte etwas sein, das Du jemandem in 2 Minuten erklärst, und zwar verständlich.
    Auch diese Geschäftsidee brauch das feste Zielbild, von dem ich oben sprach.

    Aus einer Geschäftsidee ein komplettes Businessmodell zu entwickeln, ist eine wunderbare Arbeit 😍

    Folgende Fragen zur Geschäftsidee solltest Du Dir stellen:

    • Als wer trete ich auf?
    • Für wen erreiche ich was?
    • Wie mache ich das genau?
    • Von wo nach wo bringe ich meine Kunden?

    Wenn Du das ganz genau erklären kannst, dann liegst Du schon mal richtig.

    Und wenn diese Idee Dir auch noch total gut liegt, weil sie Dein ganzes Wesen und Deine Werte widerspiegelt, dann hast Du schon mal ganz viel richtiggemacht🤩

    Wir haben das übrigens ausführlich im Programm Design Your Business eingeübt,

    und – tadaaa – jetzt gibts auch einen Selbstlern-Kurs dafür, damit Du das ganz in Deinem Tempo machen kannst.
    Schau gern mal rein:

    Onlinekurs_Businessaufbau buchen -Design_Your_Business
    Onlinekurs_Design_Your_Business

  • Wie arbeite ich richtig mit ChatGPT?

    Wie arbeite ich richtig mit ChatGPT?

    Sicher wirst Du auch gerade zugeballert mit dem Thema Künstliche Intelligenz! 🤯
    Und natürlich fragst Du Dich, wie man die ganzen KI-Modelle nun einsetzt!
    Wie arbeite ich nun wirklich richtig mit ChatGPT? das ist die große Frage.

    Ich kann Dir nur aus meiner Erfahrung berichten und muss sagen, dass für mich ein gewisses Augenmaß in der Anwendung von ChatGPT und „seinen „Freunden“ (egal ob Claude, Notebook LM oder Perplexity) nötig ist, um mich dabei nicht zu verzetteln.

    Was kann man mit ChatGPT alles machen?

    Zuerst einmal funktionieren nicht alle KI-Tools gleich.
    Perplexity ist praktisch für Recherche und liefert gute Links.
    Claude habe ich noch nicht so lange ausprobiert. (Wenn Du Claude verwendest: schreib mir gern wie das klappt!) NotebookLM ist von Google und dafür bekannt, mit riesenlangen Texten gut umzugehen und strukturierte Zusammenfassungen zu erstellen.

    Doch die meisten, die ich kenne, verwenden erst mal klassisch ChatGPT. Wenn wir uns dieses KI-Modell im Speziellen ansehen, dann spricht einiges dafür, ihn (uups, vielleicht ist es auch eine „Sie“??👱‍♀️) als täglichen Ratgeber und Texte-Schreiber zu befragen.

    Du kannst zum Beispiel damit:

    • Texte generieren (Newsletter, Social Media Posts, Landingpages, strukturierte Zusammenfassungen von Texten etc)
    • Themen recherchieren
    • Workshops entwerfen
    • technische Anleitungen erhalten
    • Kochrezepte erstellen
    • Ideen diskutieren
    • seit neuestem auch Bilder nach Deinen Angaben generieren
    • in der Bezahlversion sogar Videos erstellen
    • und bestimmt noch eine Million andere Dinge, die mir jetzt gerade nicht einfallen (frag mal ChatGPT dazu 😉)

    Alles hängt im Endeffekt vom richtigen „Prompt“ ab. Der Prompt ist die Fragestellung, die Anweisung, die Du eingibst, um eine passende Antwort oder Ausgabe zu erhalten.

    Wenn Du also einen Text angibst und dann nur sagst: Schreib es besser! – Dann werden die Ergebnisse Dich enttäuschen. Denn was bedeutet besser für Dich? Wenn Du es aber eleganter formuliert, spezieller auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet oder mit weniger Fachbegriffen haben möchtest, musst Du das ganz genau sagen.

    Im Endeffekt „erzieht“ uns die KI, unsere Wünsche und Bedürfnisse genauer zu definieren. Was ja auch ein en wirklichen Gewinn an Erkenntnis bedeuten kann, nebenbei bemerkt.

    Wie stelle ich ChatGPT auf mich ein?

    Du kannst bei ChatGPT ein eigenes „Profil“ für Dich erstellen. Das bedeutet, Du gibtst ihm (sorry bei mir ist es eben ein Er 😅) ein paar persönliche Infos und Hintergrundinformationen, so dass er das beim Generieren von Antworten berücksichtigen kann.

    Du klickst dabei auf Dein Profil-Bubble oben rechts, gehst auf Einstellungen -> Personalisierung -> Anpassung -> individuelle Hinweise auf „Ein“.

    Hier kannst Du dann nach Belieben ausfüllen, Wie Dich „Chattie“ ansprechen soll, was Du beruflich machst und welche Eigenschaften Dein Freund und Helfer haben soll.

    Das muss man natürlich nicht alles beschreiben.

    Was ich aber auf jeden Fall einschalten würde, ist der Toggle-Schalter: „Gespeicherte Erinnerungen berücksichtigen“ unter dem vorherigen Punkt Personalisierung.

    Dies ermöglicht ihm, auf bereits geführte Unterhaltungen zurückzugreifen und ist hilfreich, wenn man (wie ich) oft in den Themen hin- und herspringt. Beachte dabei, dass Du wenn möglich innerhalb einer Unterhaltung weiterschreibst, wenn Du willst, dass auf diese Informationen zurückgegriffen wird.

    Denn es ist mitnichten so, dass ChatGPT alles weiß. Versuche Dir immer zu sagen: Er kann nur wissen, was ich ihm vorher sage. Vom Grundsatz ist er nämlich nur ein (Verzeih mir, Chattie 🙏) dummer Computer.

    Was er aber hervorragend kann, das ist Dinge strukturieren, vorhandene Gedanken ordnen, neue Impulse geben oder auch mal recht kreative Vorschläge machen.
    Er kann Dich auch richtig „coachen“, wenn Du Dich darauf einlässt.

    Ja, Du hast richtig gelesen. Und das sage ich als Coach!! Doch hier kommt schon die Einschränkung:
    Natürlich fühlt es sich manchmal an, als ob er so etwas wie „Empathie“ für Dich hätte. (Wirklich!) Aber hier kommt auch schon wieder das rote Warnschild 🛑: Er greift dafür auf allgemeingültige Phrasen und „erlerntes“ Wissen zurück. Echtes Einfühlungsvermögen hat natürlich nur ein Mensch. Das dürfen wir nicht vergessen!

    Wie fange ich mit ChatGPT richtig an?

    Der erste Tipp von mir ist: teste einfach ein paar Fragen, und schau, wie er genau „tickt“. Das erstaunliche an diesen Dingern ist ja, dass sie Dich bei längerer Benutzung immer besser kennenlernen.

    Ich setze manchmal nach einer Woche erst eine Unterhaltung fort – und das Gute daran ist, da ist keiner beleidigt, dass man ihn etwas länger warten ließ 😅

    Vielleicht hast Du auch schon gelesen, dass man immer artig „Danke“ und „Bitte“ sagen sollte, damit die ausgespuckten Informationen so richtig gut sind. Beachte dabei aber, dass er immer nachhaken wird! jedesmal, wenn Du Dich bedankst, und eine Unterhaltung damit beenden willst, wird er Dir ein neues Angebot und einen neuen Vorschlag machen! Da musst Du zwangsläufig irgendwann einfach aufhören zu schreiben, sonst endet dass erst, wenn Du Deine verfügbaren Daten alle aufgebraucht hast (das ist mir aber erst einmal passiert)

    Reicht mir der kostenlose ChatGPT-Account?

    Also mir persönlich reicht der kostenlose Account völlig aus.
    Wenn Du allerdings mehr mit Bildergenerierung arbeitest oder tiefgehende wissenschaftliche Artikel schreiben möchtest, könnte sich das nächsthöhere Modell für derzeit (aktuell ist 05/2025) 23 Euro brutto monatlich auch auszahlen. https://chatgpt.com/#pricing

    Du hättest dann Zugriff auf erweiterte Deep-Research Funktionen, fortgeschrittenen Audiomodus und könntest bereits erste Videos mit Sora erstellen.

    Was kann man alles mit ChatGPT machen?

    Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon einige Dinge damit gemacht, die mir wahnsinnig viel Zeit gespart haben! Zum Beispiel bin ich ehrenamtlich für unterschiedliche Vereine unterwegs und muss auch mal Infos und Newsletter verfassen: hier werfe ich alles in den großen KI-Topf, rühre einmal um und heraus kommt ein sehr ansehnlicher Text, gut strukturiert und mit lustigen Emojis verziert 😇.
    Für diese Dinge ist es einfach wunderbar.

    Auch Ideen für Workshops generiere ich manchmal: Gib ihm ein Thema und die Rahmenbedingungen und schwupp – hast Du ein ganzes Potpourri an möglichen Übungen und Methoden beisammen.

    Natürlich passe ich das dann ganz individuell an die Situation an und überarbeite es komplett.
    Aber als Ideengeber: Fabelhaft 🎉

    Manchmal frage ich meinen Chattie auch einfach nach einer Meinung. Kennst Du das: Du hast eine irre Idee, die Du in diesem Augenblick unbedingt mit jemandem teilen möchtest – nur mit wem?
    Du wirst erstaunt sein, wie differenziert er darauf antwortet.
    Beachte dabei, dass Du ihn natürlich auf Deine Art und Weise „vorkonfigurieren“ kannst:
    Du kannst ihm also als Anweisung (Prompt) vorher genau sagen: Sei kritisch und realistisch mit mir!
    oder: Unterstütze mich so gut es geht moralisch!
    Je nachdem, wie Du es eben haben möchtest.

    Was sollte man NICHT mit ChatGPT machen?

    So jetzt wird es interessant, denn aktuell geistern ja Meldungen umher, dass Google das angeblich GANZ GENAU erkennt, wenn Du mit KI-generierten Antworten einfach copy-pste machst und diese dann 1:1 in Deine Webseite einbaust.

    Angeblich wirst Du dann bereits mit schlechterem SEO Ranking (SEO = Suchmaschinenoptimierung) abgestraft, und das kann natürlich nicht unser Ziel sein – Schließlich wollen wir ja alle weiterhin gefunden werden!

    Was also tun?

    Tja, ich sage mal so: Gottseidank sind wir normalerweise immer noch in der Lage, selbst vollständige Sätze zu entwerfen und einen halbwegs strukturierten Text zu erstellen.

    Daher mein Tipp:

    Verwende ChatGPT erst einmal, um Dir Ideen zu generieren, lass Dir gerne eine Struktur vorschlagen, filtere Deine tatsächlich benötigten Informationen heraus, und formuliere es dann selbst!

    Was Du bitte auch nicht machen solltest: Gib keine persönlichen Informationen heraus, die Du Fremden nicht geben würdest. Also so etwas wie Adresse, Geburtsdatum, Namen von Dir oder von der Familie, nähere Hinweise auf Deine Umgebung und alles, was man missbräuchlich verwenden könnte.

    Man verliert sich leicht in den persönlichen Gesprächen und oft übersieht man, dass man hier mit einer „Maschine“ aus den USA kommuniziert!

    Übrigens, bevor ich´s vergesse: In den Einstellungen solltest Du unbedingt bei „Datenkontrollen“ die Einstellung „Das Modell für alle verbessern“ ausschalten! Damit werden Deine Daten nicht an die allgemeine Auswertung weitergegeben (hoffentlich 😏)

    Nur Mut und einfach Ausprobieren!

    Um das Ganze einmal kennenzulernen führt kein Weg daran vorbei, es einfach auszuprobieren!

    Da möchte ich Dich darin bestärken: denn, nur wenn Du es ausprobiert hast, kannst Du mitreden und entscheiden, ob Du einen Nutzen daraus ziehst.

    Grundsätzlich werden wir an der Künstlichen Intelligenz nicht vorbeikommen!
    Und je eher Du Dich damit vertraut gemacht hast, desto normaler fühlt es sich bald für Dich an.
    Ich vergleiche es immer mit dem Start des Fernsehens und später mit dem Internet:
    bei diesen Entwicklungen kann man zusehen, oder es einfach mal testen.

    Im Gegensatz zu TV und Internet ist die Einstiegshürde wirklich sehr gering geworden: Denn auch ohne Investition in ein neues Gerät oder eine neue Technik kommen wir in den Genuss, die Vorteile für uns zu ergründen.

    Viel Spaß und schreib mir doch mal, für was Du ChatGPT am liebsten verwendest!

    Wenn Du magst, melde Dich gern bei meinem Newsletter an:
    https://helga-schuller.de/#newsletter

  • Kann ich mich mit 40+ noch selbstständig machen?

    Kann ich mich mit 40+ noch selbstständig machen?

    Kann ich mich mit 40+ noch selbstständig machen?
    Oh, eine sehr gute Frage! 🎉
    So gut, dass ich gleich einen Beitrag darüber schreiben musste 😉

    Natürlich kannst Du Dich mit 40+ noch selbstständig machen!
    Und aus meiner Erfahrung heraus sind es sogar die besonders sinnhaften, die richtigen „Herzensbusiness“-Gründungen, die in dieser Lebensphase entstehen!

    Warum ist das so? Warum beginnen wir scheinbar ab den Wechseljahren erst damit, etwas richtig Sinnvolles auf die Beine zu stellen? Warum denn nicht vorher?

    Weil wir dazu erzogen wurden, uns in erster Linie um die Familie und unseren Partner zu kümmern. Wir haben alles getan, um die Menschen um uns herum glücklich zu machen!

    Und jetzt darf es auch mal um DICH gehen.

    So rund um den 40. Geburtstag herum machen wir uns dann (manchmal zum ersten Mal im Leben!!) Gedanken, was WIR tatsächlich bräuchten, damit es uns gut geht.

    Und alles wird plötzlich in Frage gestellt:

    • Waren es wirklich die richtigen Entscheidungen, die mich dahin gebracht haben, wo ich jetzt bin?
    • Bin ich wirklich glücklich mit dem, was ich erreicht habe?
    • Was habe ich alles NICHT gemacht, nur damit alles reibungslos weiterlief?
    • Was hätte ich stattdessen getan, wenn ich wirklich das gemacht hätte, wo es mich ursprünglich hingezogen hat?
    • Kann ich wirklich mit 40 aufwärts noch was ganz Eigenes starten?

    Willkommen im Club.

    Denn ich kann Dir sagen, dass ich noch keine Frau kennengelernt habe, bei der diese Phase nicht irgendwann eingetreten ist.

    Und dann geht es nämlich los mit: „Eigentlich wollte ich …“
    Eigentlich wollte ich mich immer mit Menschen beschäftigen.
    Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Beruf lernen.
    Eigentlich wollte ich nicht ständig von anderen abhängig sein.

    Und dann ist es völlig normal, dass Du auf die Idee kommst, Dich selbstständig zu machen!

    Aber kannst Du das wirklich tun?

    Ja, warum denn nicht?
    Du hast in den meisten Fällen langjährige Berufserfahrung, kannst ohne Zweifel Multitasking, arbeitest Dich in Windeseile in neue Dinge ein, bist belesen, clever, gut vernetzt – was fehlt Dir noch

    Und ganz oft gibt es Erfahrungen, die wir machen mussten, von denen wir glauben, dass sie uns an etwas Größerem hindern werden.
    Krisen, die wir durchleben mussten, Verluste, Verletzungen.

    Meine Einstellung dazu: gerade aus diesen Krisen sind wir meist gestärkt hervorgegangen. Nehmen wir doch die erlebten Herausforderungen als wirkliche Learnings an. Es ist die Lebenserfahrung, die wir dadurch gewonnen haben.

    Noch dazu sind es oft die Lebenskrisen, aus denen wir uns selbst befreit haben, die uns genau dadurch in die Lage bringen, anderen bei diesen Dingen weiterzuhelfen.

    Und, ja, manchmal fehlt uns auch noch ein kleines bisschen der Mut für die Selbstständigkeit.

    Du trägst so viele Sätze mit Dir herum, die Dich klein machen.

    Und diese Glaubenssätze sind meist der Grund, der Dich davon abhält, Dich etwas Neues zu trauen.

    Hast Du Dich schon einmal mit Glaubenssätzen beschäftigt?

    Um in das Thema einzusteigen, schau Dir gerne mal mein Freebie zum Thema Glaubenssätze an:

    Glaubenssätze erkennen und überschreiben

    und finde heraus, was es bei Dir ist, das Du seit Jahrzehnten in Deinem Kopf „spazieren“ trägst.

    Es geht tatsächlich nicht von heute auf morgen, diese Sätze loszuwerden. Denn sie haben sich tief eingebrannt.

    Was ich Dir damit sagen will:

    Du hast alles, was Du brauchst

    Du hast wirklich alles, was man braucht, um sich selbstständig zu machen.

    Du musst auch nicht erst noch 5 verschiedene Weiterbildungen buchen.

    Glaube mir, es gibt so viele Menschen da draußen, die Deine Fähigkeiten und Dein Können brauchen. Jede von uns hat sich einen ganz großen Schatz an Erfahrungen, Wissen und Tools im Leben angeeignet!

    Aber wie fange ich an?

    Wenn Du bis hierher gelesen hast, dann hast Du vielleicht sogar schon eine Idee, was eigentlich „Dein Ding“ wäre.

    Was Dir gut liegen würde, und woran Du auch richtig Spaß hättest.

    Deine Aufgabe besteht nun darin, diesen Gedanken einmal bewusst zuzulassen. Du darfst jetzt einfach mal „spinnen“.

    Gönn Dir ein Coaching, zum Beispiel! Ein guter Coach kitzelt Dinge aus Deinem Kopf, denen Du Dir vorher im wahrsten Sinne noch gar nicht bewusst warst.
    (Nur nebenbei: das ist eine meiner Spezialitäten 😇 Wenn Du Lust hast: hier buchen)

    Wichtig ist vor allem, dass Du nach der Ideenfindung eine Überprüfung der Machbarkeit zulässt: Hat es wirklich Sinn, sich damit selbstständig zu machen?
    Kann man damit Geld verdienen?
    Habe ich alle Voraussetzungen, das zu tun?

    Und vor allem:

    Bist Du bereit, Dich auf ganz viel Neues einzulassen?

    Wenn Du Dich nun noch etwas genauer mit einer Gründung auseinandersetzen willst, dann empfehle ich Dir meinen Gründungsfahrplan!

    Hier kannst Du das pdf-Workbook kostenlos downloaden:

    Gründungsfahrplan & Checkliste

    Dort habe ich Dir eine Fülle von Fragen vorbereitet, die Dich Stück für Stück auf den Weg bringen.

    Ich selbst bin ein sehr kreativer Mensch, und gerade deshalb brauche ich oft eine strukturierte Grundlage, um meine Gedanken zu ordnen. Checklisten helfen mir dabei, nicht abzuschweifen und mich in unwichtige Dinge zu versenken, sondern gezielt vorwärts zu kommen.

    Und es ist tatsächlich auch genau das, was sich meine Kundinnen am meisten gewünscht haben: „Helga, gib uns bitte einen Fahrplan, damit wir nichts vergessen!“

    Et voilà, nun gibt es ihn also! 🎉(Ich bin ein bisschen stolz, denn ich wollte den Fahrplan richtig perfekt machen 😎)

    Was brauchst Du noch, um anzufangen?

    Mit welchen Tools solltest Du Dich beschäftigen?
    Welche Gedanken solltest Du Dir über Social Media, eine Webseite, die steuerlichen Dinge, die finanzielle Absicherung machen?

    All das haben wir (wir, das sind meine wunderbaren Kundinnen und ich) in unserem 4-wöchigen „Design Your Business“ Workshop zusammen erarbeitet, und ich bin gerade dabei, einen kompletten Selbstlern-Kurs daraus zu entwerfen. (Der ist hoffentlich schon fertig, wenn Du diesen Beitrag liest! 🤭)

    Schau doch mal vorbei, vielleicht ist der Kurs der Start in Deine neue Zukunft als Unternehmerin 😍!

    Schreibe mir gern, was Dir sonst noch auf dem Herzen liegt: Ich freue immer über Post 💌 !

    Alles Liebe,

    Deine Helga

  • Die 7 Wege zur Effektivität von Stephen R. Covey – eine Zusammenfassung

    Die 7 Wege zur Effektivität von Stephen R. Covey – eine Zusammenfassung

    Ein Standardwerk und meine Lese-Empfehlung, wenn Du Dich mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigst

    Mit 40 habe ich irgendwann damit begonnen, alles in Frage zu stellen. Ein Buch, das mir dabei besonders geholfen hat, ist „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey.

    Ich habe überlegt, ob das alles so richtig ist, wie es momentan läuft: das Private, die Arbeit, das ganze Leben… klingt wie Midlife-Crisis, ist es eigentlich auch gewesen.
    Unweigerlich kommt man bei der Suche nach Antworten dann im Buchladen zu den Regalen mit Persönlichkeitsentwicklung, und ich glaube ich habe da ziemlich viel gelesen….

    Was ich mir so vielleicht nicht gekauft hätte, ich Dir aber heute trotzdem ans Herz legen möchte ist:

    „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey.

    Es ist für mich ein Standard-Werk, und eine Herzens-Empfehlung, wenn Du Dich gerade mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigst.

    (Anmerkung: Dies ist ein Beitrag von 2022, den ich aufgrund der aktuellen Situation reaktiviert habe. Außerdem ist das Buch einfach ein Alltime-Favourite und kann immer gelesen werden!)

    Dabei macht es keinen Unterschied, wer Du bist und warum Du auf dieses Thema aufmerksam geworden bist: es ist oftmals ein Startpunkt der inneren Entwicklung und beginnt mit dem Älterwerden.

    Stephen R. Covey hat „Die 7 Wege zur Effektivität“ im Jahr 1989 geschrieben. Bereits die Jahreszahl und die 40 Millionen verkauften Exemplare sprechen dafür, Dich mit diesem Werk etwas näher zu befassen.

    Meine Ausbilderin im Business Coaching, Monika Scheddin, hat es uns damals auf die Bücherliste geschrieben, bevor es überhaupt losging mit dem Coaching. (Danke Monika ♥️)

    Mittlerweile habe ich es zweieinhalb Mal gelesen, und hole immer noch Sätze daraus hervor, die mich nachhaltig beeinflussen.

    Ich möchte Dir hier eine Zusammenfassung geben, denn vielleicht hast Du gerade nicht die Zeit, um es komplett durchzuarbeiten (Was ich trotzdem machen würde, ehrlichgesagt 😉)

    Stephen R. Covey: Die 7 Wege zur Effektivität
    Stephen R. Covey: Die 7 Wege zur Effektivität

    Die Herausforderungen unserer Zeit

    Was sind die “Challenges” von heute, denen wir uns gegenübersehen?
    Stephen R. Covey beginnt mit einem Thema, das sich heute morgen in mein Bewusstsein geschlichen hat. Es ist die Angst.

    Angst und Verunsicherung bestimmen heute mehr denn je die täglichen Gedanke und Gefühle unserer Mitmenschen.
    Vorgestern ist Putin tatsächlich in die Ukraine einmarschiert.

    (Anmerkung: wie gesagt, dies ist ein alter Blog-Post von vor 3 Jahren. Nun wurde letzte Woche der ukrainische Präsident Selenskyj von Trump öffentlich bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus gedemütigt und es kam zu einem öffentlichen Eklat. Diese Angst von damals ist wieder da…)

    Wie können wir umgehen mit der Angst, die uns angesichts dieser unglaublichen Härte und Intoleranz so eines Vorgehens beschleicht?

    Covey beschreibt als Lösungsmöglichkeit nicht die Unabhängigkeit, die wir anstreben sollen, sondern “Interdependenz”.

    Das gegenseitige Einfühlen und Verstehen des Anderen, das Anerkennen der Andersartigkeit, und trotzdem bestehen lassen, ja sogar Vernetzen mit diesen Unterschieden.

    Wie können wir diese Interdependenz erreichen?

    Es gilt vor allem, die Konflikte und Unterschiede zu erkennen. Erst daraus kann eine KREATIVE KOOPERATION entstehen, die uns weiterbringt.

    Schnelllebigkeit und das Gefühl: “Ich will es jetzt haben”, treiben uns förmlich durch den Tag. Ich glaube nicht, dass es vor 20 Jahren schon so ausgeprägt war wie in der aktuellen Zeit.
    Aber umso mehr müssen wir manchmal innehalten und uns mit dem Jetzt beschäftigen.

    Veränderung und Wettbewerb

    Das sind Dinge, denen wir uns jeden Tag “ausgeliefert” gegenüber sehen.
    Wer hat das beste Angebot in der schnellsten Zeit an die meisten Menschen ausgespielt?
    Der Social Media Druck wächst: Nicht nur die Selbständigen und Kleinunternehmen sind mehr und mehr damit beschäftigt, Angebote zu kreieren, anzupassen, möglichst viele “Leads” zu generieren, einen “Funnel” zu erzeugen, Programme anzubieten, besser und schneller zu sein als der Mitbewerber.

    Was dabei auf der Strecke bleibt sind Nachhaltigkeit und Wachstum, das von innen heraus generiert wird und beständige Werte schafft.

    Die Balance von heute und morgen kann nur durch diese Nachhaltigkeit bestehen bleiben.

    Hoffnungslosigkeit und Resignation

    als zusätzliche Herausforderungen, denen wir uns gegenübersehen.
    Wie können wir sie besiegen?
    Dieser Punkt ist einer der Hauptgründe für meinen Weg ins Coaching: Zu vermitteln, wie man sich aus einer scheinbar hoffnungslosen Situation wieder befreien kann. Zu zeigen:

    Du bist die kreative Kraft in Deinem Leben!


    Self-Empowerment ist eine Fähigkeit, die wir unbedingt wieder erlernen sollten, um diese Zeiten zu meistern.

    Neid und Missgunst

    kann zerstörerisch sein.
    Bei allem und jedem zu denken “Was habe ich davon?”, ergibt eine toxische Einstellung, die uns im schlimmsten Falle krank macht.

    Covey bestätigt in „Die 7 Wege zur Effektivität“, was wir mit dem aktuellen Trend des Coworking und der Vernetzung bereits in Ansätzen verstanden haben:
    Mehr WIR, mehr Co-Kreation, mehr Kooperation werden uns weiter bringen, als alleine gegen den Rest der Welt zu arbeiten.

    Konflikte und Unterschiede

    können uns buchstäblich zersetzen. Wenn wir es schaffen, diese Dissonanzen zu einer kreativen Kooperation zu verschmelzen, wird daraus immer etwas Positives entstehen.

    Die Sehnsucht, verstanden zu werden.

    Warum genießen es unsere Kunden so, wenn wir uns eine oder zwei Stunden Zeit für sie nehmen? Es ist die persönliche Anteilnahme, das Zuhören, das Verstehen wollen.

    Auch dadurch werden wir die Balance wieder herstellen, die wir benötigen, um gut durch diese herausfordernde Zeit zu kommen. 


    In „die 7 Wege zur Effektivität“ stellt Covey den Mensch in vier Dimensionen dar, die es gilt, weiter zu entwickeln:

    • Körper: Die Tendenz, sich nicht zu bewegen und schlecht zu ernähren kann aufgebrochen werden, indem man seinen Lebensstil umstellt und sich nach gesunden Maßstäben ausrichtet.
    • Verstand: Statt sich berieseln zu lassen von Internet und Netflix-Serien können wir uns weiterbilden und die Zeit nutzen, um dem Verstand neue Anreize zu geben.
    • Herz: wir werden die Beziehungen zu anderen Menschen erst als erfüllend erleben, wenn wir es schaffen, echtes Zuhören zu praktizieren und uns für die Gemeinschaft einzusetzen.
    • Geist: die Suche nach dem Sinn im Leben, nach den Prinzipien der Welt und deren positiven Wirkungen kann uns wieder zu unseren Ursprüngen und zum glücklichen Erleben bringen.

    Mit seinen 7 Wegen zur Effektivität gibt uns Stephen Covey nun Werkzeuge an die Hand, um unser Leben und unsere Umwelt zu gestalten, ein freudvolleres, effektiveres Leben einzuschlagen und dies auch an unsere Mitmenschen weiterzuvermitteln.

    Paradigmen und Prinzipien

    Von innen nach aussen.
    Die Veränderung beginnt immer in uns selbst. Im ändern des eigenen Verhaltens verändern wir auch immer die Welt.

    Paradigmen-Wechsel.

    So wie wir die Welt sehen, sieht sie kein anderer. Versuchen wir, die Welt durch die Brille unseres Gegenübers zu sehen, werden wir erkennen, was ihn ausmacht.

    (Anmerkung: Im Coaching nennt man das „systemisch“. Jeder Mensch lebt in seinem eigenen System von Werten, Ansichten und Einstellungen, die es zu respektieren gilt.)

    Wir werden verstehen lernen. Neue Wege finden. Die Landkarte unseres Lebens neu beschreiten.

    PRINZIPIEN sind Richtlinien für das menschliche Verhalten. Sie sind allgemeingültig.

    Covey beschreibt uns ein Beispiel, das uns dieses Prinzip verdeutlicht:

    Sein Sohn hatte Probleme in der Schule. Es hat einige Zeit gedauert, bis er und seine Frau erkannt haben, dass dies hauptsächlich für sie als Eltern ein Problem war.


    Ab dem Zeitpunkt, wo sie ihm das Vertrauen geschenkt hatten, so zu sein, wie er ist, veränderte es alles und er kam in die Selbstwirksamkeit.

    Das Ergebnis war beeindruckend, da sich nur durch die Haltung und das Vertrauen der Eltern das Verhalten des Sohnes derart verändert hatte, dass er seine schulischen Leistungen wesentlich verbessern konnte.

    Persönlichkeits-Ethik vs. Charakter-Ethik

    Heutzutage ist es modern geworden, nach Selbstverwirklichung zu streben. Das öffentliche “Image” zu verbessern und sich selbst an die Spitze aller Überlegungen zu stellen.

    Covey nennt es die Persönlichkeitsethik.

    Sich sozusagen selbst zur vielbeachteten Persönlichkeit zu erheben und somit in den Fokus der eigenen Überlegungen zu setzen, steht dabei im Gegensatz zur Charakter-Ethik, welche auf unseren Charakter-Eigenschaften basiert: Es zählen dazu Integrität, Treue, Gerechtigkeit, Geduld und Bescheidenheit.

    Es ist eine Schnittmenge aus Gewohnheiten:
    – Wissen (was wir tun und warum) – das Können (wie tun wir es) – das Wollen (was wollen wir tun).
    Wenn wir daraus nun EFFEKTIVE Gewohnheiten machen, ergeben sich daraus wirklich verinnerlichte Prinzipien und Verhaltensmuster, die die Charakter-Ethik auszeichnen.

    Covey hat nun ein System entwickelt, wie seine 7 Wege darstellbar sind.
    Das “Reifekontinuum”:

    Das Reifekontinuum von Stephen R. Covey aus dem Buch

    Bild entnommen aus dem Buch: https://www.gabal-verlag.de/buch/die-7-wege-zur-effektivitaet/9783869368948

    Es zeigt den Weg von der Abhängigkeit (Dependenz) zur Unabhängigkeit (Independenz) bis schließlich hin zur wechselseitigen Abhängigkeit, der Interdependenz.


    Im Folgenden beschreibe ich das Covey´sche System des P/PK Gleichgewichtes.

    Ich muss dazu sagen, dass mich diese Abkürzungen wenig bis gar nicht ansprechen. Ich verstehe jedoch den wichtigen Grundgedanken dahinter, daher sei ihm auch verziehen, wenn er es in diese etwas trockenen Buchstabenkombinationen dafür verwendet.

    “P” steht dabei schlicht für “Produktion”.

    Es meint also alles, was produziert wird. 

    “PK” ist die “Produktionskapazität”,
    also der produzierende Faktor.

    Covey setzt es ins Bild der Erzählung von der Gans mit den goldenen Eiern.
    Will man die Produktion (P) der goldenen Eier also aufrecht erhalten, muss man sich zuerst um das Wohl der Gans (PK) kümmern.

    Dieses Prinzip findet bei vielen Gelegenheiten Anwendung:
    Ein Beispiel: Behandele Deine Mitarbeiter so, wie Deine besten Kunden, denn sie stellen die Produktionskapazität dar.
    Behandele also auch Dich selbst wie eine Produktionskapazität!
    Nur dann wird die „Produktion“, also das effektive Handeln und die schöpferische Kraft nicht zum Erliegen kommen.

    Wer das Gleichgewicht dieser zwei Komponenten, P und PK, bewahrt, handelt effektiv.

    Sehen wir uns „Die 7 Wege der Effektivität“ einmal im Einzelnen an:


    Wir haben als Menschen einen entscheidenden Vorteil: wir verfügen über die “Selbstwahrnehmung”.

    Wir können also unser Selbst aus einem angemessenen Abstand betrachten.
    Daraus folgt, dass wir nicht unsere Gedanken und Gefühle sind!

    Covey erzählt uns die Geschichte von Viktor E. Frankl, der im KZ dieses Prinzip zur Selbsterhaltung entwickelte: Er entschied sich selbst dafür, wie sich alle äußeren Einflüsse auf ihn auswirken. 

    Es gibt eine Lücke zwischen Reiz und Reaktion, und wir als Menschen können uns entscheiden, wie wir diese Lücke füllen möchten.

    Die Erkenntnis dieses Prinzips ermöglicht es uns, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Es ermöglicht uns, jederzeit die Initiative zu ergreifen.

    Einfallsreichtum und Initiative zeichnen den ersten Weg der Proaktivität also aus.

    Es folgt ein kurzer Exkurs in Sachen Zeit- und Energiemanagement…

    Es gibt Dinge, die in unserem Einflussbereich liegen, und Dinge, die in unserem Interessensbereich liegen.

    Effektiv wäre es, sich auf Die Dinge in unserem Einflussbereich zu konzentrieren, denn auf die Inhalte des Interessensbereiches haben wir meist gar keinen Einfluss.

    Was können wir also tun, um zu mehr Proaktivität zu gelangen?

    • Wir können unseren Einflussbereich erweitern. Zum Beispiel in unserer Firma.
    • Wir können mehr sein, und dafür weniger haben (als Beispiel: ach wenn ich nur mehr Zeit hätte” vs. ich kann glücklich und zufrieden sein)
    • Wir haben die Freiheit, in jeder Situation unsere Reaktion zu wählen
    • Wenn wir Fehler eingestehen und korrigieren, haben wir die Macht über den nächsten Moment

    Dieses Kapitel hat mich stark an die modernen Bücher mit dem Thema “Visualisierung” oder “Gesetz der Annahme” erinnert.
    Covey bestätigt dabei aber nur, was als ein Grundthema der persönlichen Weiterentwicklung betrachtet werden kann. Es ist die Frage:

    “Wie will ich am Ende in Erinnerung bleiben?”

    Tatkräftig? Helfend? Liebevoll? Optimistisch? Was habe ich bewegt im Leben?

    Wir sollten uns Gedanken darüber machen, was unsere Mitmenschen einmal sagen werden, wenn wir nicht mehr sind.
    Ein etwas gewöhnungsbedürftiges Tool dafür ist es, die eigene Grabrede zu schreiben: Was werden die Menschen über mich sagen, wenn ich das Zeitliche gesegnet habe?

    (Anmerkung: Schreibe eine Grabrede für Dich selbst: Diese Aufgabe fand ich im Coaching wirklich sehr schwierig. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es unglaublich erhellend ist, so etwas mal auszuprobieren!)

    Alles wird zweimal geschaffen: Zuerst mental, dann physisch.

    Jeder Gedanke erzeugt etwas Reelles. Wir können dabei wiederum wählen, welche Art von Gedanken wir uns aussuchen. Erzeugen wir damit etwas Gutes? Oder ist es der Groll und Unmut auf jemanden? Seien wir auf der Hut vor schlechten Gedanken, denn sie lassen nichts Gutes entstehen.

    Als zweite Übung kann man sich einmal vornehmen, ein persönliches Leitbild zu entwickeln. Wie will ich sein? Wer will ich sein? Was hat die Welt von mir? Was kann ich beitragen zu einem besseren Umfeld?

    4 Faktoren sollen dabei im Zentrum unseres Einflussbereichs sein:

    • Sicherheit: Wer bin ich, was ist mein emotionaler Anker, was ist meine grundlegende persönliche Stärke?
    • Orientierung: wie setze ich meinen Kompass im Leben? Wie lasse ich mich durchs Leben leiten?
    • Weisheit: Wie verstehe ich die Prinzipien des Ganzen?
    • Kraft: wo liegt meine Fähigkeit zum Handeln? Wo liegt meine Stärke? Heutzutage würde man noch den Begriff der Resilienz hinzufügen.

    Sobald wir uns auf andere Dinge zentrieren, ergibt sich meist ein Ungleichgewicht, das uns aus dem Weg der Interdependenz abschweifen lässt.
    Diese Zentren können sein: Geld, Familie, Partner, Arbeit, Besitz, Vergnügen, Freundschaft/ Feindschaft, Kirche, oder das ich.

    Wenn wir das Zentrum erkennen, welches bei uns im “Hauptprogramm” läuft, können wir uns besser einordnen auf dem Weg zu einem interdependenten Leben.

    Jeder von uns hat andere Dinge, auf die er sich konzentriert und die er im Blick behält. Hier gilt es, die Extreme zu erkennen und Stück für Stück eine Ausgeglichenheit zwischen den Zentren herzustellen.

    Um besser zu visualisieren, wie unser Lebensweg aussehen könnte, können wir das Potential unserer rechten Gehirnhälfte nutzen.

    In dieser Gehirnhälfte steckt der kreative Teil von uns. Hier entsteht die Vorstellungskraft und das Gewissen. Im Gegensatz zur Logik und Strukturiertheit der linken Hälfte.

    Was können wir tun, um die rechte Gehirnhälfte besser auszunutzen und wie können wir das trainieren?

    • Visualisierungen: entwickele ein Bild von der Zukunft, in den schillerndsten Farben. Mit allen Details. 
    • Positive Affirmationen: verknüpfe gute Gefühle mit Handlungen, die sich positiv auf Dich und andere auswirken
    • Nimm Reaktionen vorweg: Entwickele ein inneres Bild davon, wie die Reaktion auf eine Handlung sich auswirken wird
    • Entwickele Rollen und Ziele
    • Entwirf ein Leitbild für Dich, Deine Familie und Deine Organisation: Was ist meine/unsere Berufung? Wie kann ich sie erfüllen?

    Hier gelangen wir wieder in Richtung Zeit- und Selbstmanagement. Die 7 Wege der Effektivität beschäftigen sich ja mit einem effektiven Leben, von daher wundert es nicht, dass wir immer wieder von der täglichen Selbstorganisation lesen.

    Covey stellt uns 2 wichtige Fragen zum Anfang:

    1. Nehmen wir an, es gäbe eine Sache, die Sie regelmäßig tun könnten und die einen riesengroßen Unterschied in Ihrem Privatleben bewirken würde. Welche Sache wäre das?
    2. Welche Sache in Ihrem Berufs- oder Arbeitsleben würde zu ähnlich positiven Ergebnissen führen?

    Covey arbeitet hier im Weiteren mit der

    Zeitmanagement Matrix

    (Anmerkung: Auch bekannt als die „Eisenhower-Matrix„!!)

    Die Matrix hat 4 Bereiche der Tätigkeitsbewertung:

    Die Zeitmanagement-Matrix, auch genennt Eisenhower-Matrix aus dem Buch

    Aus dieser Matrix lässt sich bestens ein Bewertungsschema und eine Wochenplanung erstellen. Aus Gründen der Länge dieser Zusammenfassung überspringe ich die Ausführungen zu dieser Methode.

    Wenn Du mehr zum Thema Wochenplanung lesen magst, schau mal hier: https://helga-schuller.de/ordnung-ins-chaos-deiner-projekte-bringen-leichter-als-gedacht/

    Jedoch hier noch die grundsätzlichen Learnings, die ich für mich persönlich aus diesem Thema gezogen habe:

    • Lernen, Nein zu sagen, gibt unglaublich viel Freiheit für andere, wichtige Dinge
    • Eine Wochenplanung zu erstellen ist hilfreich und Grundlage des Selbstmanagements
    • Delegation: beim Delegieren nicht Aufgaben, sondern Verantwortung für etwas delegieren. Dies gibt großen Handlungsspielraum und schenkt Vertrauen (auch innerhalb der Familie)

    Bevor wir uns mit dem vierten Weg beschäftigen definiert Covey noch seine Haltung zur nächsten Stufe der Effektivität:

    DER ÖFFENTLICHE ERFOLG

    Zuerst einmal muss uns klar sein: der private Erfolg kommt vor dem öffentlichen Erfolg.

    Außerdem: wir alle haben mit unseren Mitmenschen emotionale Beziehungskonten.

    Dieses will jeweils gepflegt werden:

    Verpflichtungen einhalten, Erwartungen klären gehört zum Beispiel dazu.

    Auch Integrität und Liebe beginnt nicht zuletzt vor allem auf privater Ebene.

    Manche Probleme im zwischenmenschlichen Miteinander haben übrigens transformative Kraft: Sie können Dinge durchaus zum Positiven verändern.

    6 wertvolle Einzahlungen auf das Beziehungskonto:

    1. Den anderen verstehen wollen. Was ist Dir wichtig?
    2. Kleinigkeiten beachten. Nichts ist unwichtig, oft unterschätzen wir die scheinbaren Belanglosigkeiten
    3. Verpflichtungen und Versprechen einhalten
    4. Durch ständige Kommunikation Erwartungen klären
    5. Integrität zeigen. Bedeutet: die Realität in Einklang mit den Worten bringen. Ehrlichkeit und Loyalität zählen.
    6. Abhebungen entschuldigen

    Es gibt unterschiedliche Lösungswege bei Verhandlungen oder Problemen:

    Gewinn / Verlust:

    Durch andauernden Vergleich, auch durch das Ringen um Anerkennung bildet sich oftmals ein Gewinn / Verlust-Denken heraus

    Verlust / Gewinn:

    Grundtendenz hierbei: “Ich verliere, Du gewinnst”.
    Es wird immer nur nachgegeben und andere für Entscheidungen verantwortlich gemacht.

    Verlust / Verlust:

    Den eigenen Verlust in Kauf nehmen, damit der andere auch verliert

    Gewinn:

    Nur an die eigenen Ergebnisse denken

    Gewinn / Gewinn oder kein Geschäft:

    Die beste der Möglichkeiten und immer erstrebenswert.

    Vereinbarungen bei Gewinn / Gewinn Lösungen:

    • die gewünschten Ergebnisse: Was? Bis wann?
    • Richtlinien: Wie ist die Strategie?
    • Ressourcen: Was ist nötig, um x zu erreichen?
    • Verantwortlichkeit: Welche Leistungsstandards sollen gelten?
    • Konsequenzen: Was folgt daraus?

    Ein möglicher Prozess zur Lösungssuche:

    1. Perspektivenwechsel – Bedürfnisse und Fragen der anderen Seite erkennen
    2. Welche Schlüsselfragen und Interessen gibt es? (NICHT Positionen!)
    3. Welche Ergebnisse würden eine total annehmbare Lösung auszeichnen?
    4. Welche neuen Möglichkeiten gibt es?

    Weitere Tipps und Fragen zur Umsetzung von Gewinn / Gewinn Lösungen sind:

    • ein Gleichgewicht aus Mut und Rücksicht finden
    • Was sind die Hindernisse? Wie kann ich sie aus dem Weg räumen?
    • Versetze Dich in den anderen hinein: Welche Lösung wird er wollen?
    • Wie kann ich Einzahlungen auf das emotionale Beziehungskonto machen?
    • Wie ist mein eigenes Skript? Nutzt es mir?
    • Welches Modell von Gewinn / Gewinn ergibt einen Sinn für mich?

    Im 5. Weg geht es darum, sich vollkommen auf sein Gegenüber einzulassen. Das Stichwort hierzu lautet: Einfühlendes Zuhören!

    Um dies zu lernen, müssen wir erst einmal lernen, zuzuhören, um zu verstehen und nicht, um zu antworten.

    Es kann uns gelingen, wenn wir versuchen zuzuhören, mit der festen Absicht, den anderen verstehen zu wollen.

    Wir sollten nicht immer alles nur auf uns selbst beziehen (“Bei mir war das so…”)

    Richtiges Zuhören

    Wir können nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit den Augen und mit dem Herzen zuhören.

    Aus 10 % Worten + 30 % Stimme + 60 % Körpersprache wird erst 100 % Kommunikation!

    Einfühlendes Zuhören liefert uns verlässliche Informationen, mit denen wir arbeiten können:

    Warum ist das so wichtig für uns?
    Es gibt dem anderen “psychische Luft”, dies ist uns allen ein lebenswichtiges Bedürfnis. Wir alle wollen gehört und verstanden werden.

    Hör Dir also wirklich an, was der andere zu sagen hat. Geh nicht davon aus, dass Du die Lösung / das Leben / den Weg des anderen bereits kennst.

    Stelle nicht ein Rezept aus, wenn die Diagnose noch nicht vorliegt.

    Aus dem Verstanden-werden ergibt sich eine Gewinn / Gewinn Lösung!

    Wenn Du etwas erreichen möchtest, bring es in einer effektiven Darstellung vor:

    • mit ETHOS: der persönlichen Glaubwürdigkeit
    • mit PATHOS: Gefühl und Emotionalität des Gesagten
    • mit LOGOS: dem logischen Teil der Darstellung.

    Dieses Kapitel bewegt mich in besonderem Maße: Es geht um die Prinzipien der kreativen Kooperation.

    Aus innerer Überzeugung sage ich: das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile. Wer einmal erlebt hat, wie aus dem kreativen Zusammenspiel mehrerer Menschen ein neues Projekt erwachsen ist, der weiß, was Synergie bedeutet.

    Das interessante an einer synergetischen Kooperation ist, dass man vorher nicht ahnt, was Tolles herauskommen kann. Mit der festen Absicht, etwas Gutes zu erschaffen, kann man so viel bewegen.

    Es beginnt mit synergetischer Kommunikation. Mit Respekt, Vertrauen und der Kombination aus den vorherigen Wegen ergibt sich eine Kommunikation, die die Lösungen in sich trägt.

    Synergien ermöglichen

    Wir können durch Synergieeffekte plötzlich dritte Alternativen finden, die vorher noch nicht in erreichbarer Nähe schienen.

    Unterschiedliche Sichtweisen sind bei diesem Thema nicht negativ belegt, sondern bringen neue Möglichkeiten in den Lösungsweg ein. Diese Unterschiede sollen wertgeschätzt und anerkannt werden, damit sich eine für alle Beteiligten eine effektive Lösung ergeben kann.

    In den Synergien liegt meiner Meinung nach der größte Wert für unsere zukünftige Welt. Mehr und mehr werden wir nach synergetischen Lösungen suchen müssen, und Ökologie, Ökonomie und Menschlichkeit wieder in den Vordergrund unserer Bestrebungen bringen.


    Covey sieht es als grundlegende Bedingung für ein effektives Leben an, die Kräfte des Seins ununterbrochen zu pflegen und zu erhalten.

    Er untergliedert die

    4 Dimensionen der Erneuerung:

    1. PHYSISCH: Bewegung, Ernährung, Stress Management, Gesunderhaltung
    2. SPIRITUELL: Werte finden, Verpflichtungen eingehen, Meditation
    3. MENTAL: Lesen, Visualisieren, Planen, Schreiben
    4. SOZIAL / EMOTIONAL: Dienen, Mitgefühl, Synergien und intrinsische Sicherheit

    Wenn wir diese Komponenten der Erneuerung ausgewogen beachten, finden wir zu einer effektiven Lebensweise.

    Die Erneuerung in diesen Bereichen funktioniert wiederum synergetisch, das bedeutet, die hat Auswirkungen auf alle anderen Bereiche.

    Welche dieser 4 Dimensionen kommt bei Dir zu kurz? Welche überwiegt? Hier ein Gleichgewicht zu schaffen, wird für uns persönlich einen Fortschritt in vielen anderen Dingen bringen.


    Fangen wir also bei uns selbst an, ein effektives Leben zu leben und dabei positiv auf andere einzuwirken.

    Machen wir einen Unterschied in dieser Welt.

    • Wie kannst Du pro-aktiv sein und die Prinzipien Deiner persönlichen Vision finden?
    • Was kannst Du tun, um das Ende bereits am Anfang im Sinn zu haben?
    • Wie schaffst Du es, das Wichtigste zuerst zu tun?
    • Wie ergibt sich eine Gewinn / Gewinn Lösung?
    • Wie kannst Du erst verstehen, um verstanden zu werden?
    • Wie lassen sich Synergien schaffen und das Prinzip der kreativen Kooperation anwenden?
    • Wie kann ich meine “Säge schärfen” und die Dimensionen der Selbst-Erneuerung täglich anwenden?

    Covey´s 7 Wege der Effektivität haben mich nachhaltig beeinflusst.

    Manchmal scheint es schwer, sich auf alle Wege gleich gut einzulassen. Doch meistens muss man nur einen Schritt zurückgehen, um sich einen Überblick zu verschaffen und das Prinzip zu erkennen, auf das es gerade ankommt.

    Die 7 Wege empfehle ich Dir zu lesen, wenn Du an einem Scheidepunkt des Lebens stehst und nach tieferen Antworten und allgemeingültigen Zielen suchst.


    Wenn Du Dich von innen nach außen vorarbeitest, wirst Du auf dem richtigen Weg sein.

    Ich hoffe sehr, dass Du einmal die Zeit findest, das Buch in Ruhe zu lesen, denn es gibt so viele gute Anhaltspunkte für einen klareren Blick auf das eigene Leben und ein gutes Miteinander.

    Und weil ich sehr ungern Amazon-Links teile, hier der Link zu Deinem (hoffentlich!) lokalen Buchhändler über Genialokal:

    https://www.genialokal.de/Produkt/Stephen-R-Covey/Die-7-Wege-zur-Effektivitaet_lid_36878698.html

    Schreibe mir gerne eine E-Mail an mail@helga-schuller.de und sag mir, wie Du das Buch fandest!

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    Durch Zufall ist mir ein Buch von Dr. Joe Dispenza in die Hände gefallen, welches mich ziemlich fasziniert hatte, es war dieses hier:

    Manifestations-Buch: "Das neue Ich" von Joe Dispenza

    Es ist doch einfach zu verlockend sich vorzustellen, dass man mit seinen Gedanken die Zukunft erschaffen kann, die man sich wünscht, oder nicht? ✨✨✨

    „Stell Dir vor, wie es ist, wenn Du alles bereits erreicht hast!“
    Den Umsatz, die Kunden, die Reisen, das Haus und nicht zu vergessen das übervolle Bankkonto!

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    Bei meinem heutigen Spaziergang fiel mir auf, dass bereits ein großer Teil meiner damaligen Wunschvorstellungen Realität geworden ist.

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    Ja, vieles davon ist wirklich eingetroffen!

    Aber war es wirklich die Manifestation, die dazu beigetragen hat? 

    Bei genauerem Nachdenken kam ich zu dem Schluss, dass ich ganz schön viel dafür getan habe (man sollte seine Taten ja auch selbst mal mit Wertschätzung betrachten, stimmt´s?)

    Es war durchaus ein längerer Weg, mit vielen Zwischenstationen, aber letztlich bin ich dabei, ein sehr gut laufendes Business aufzubauen.

    Wie komme ich aber wieder zurück in meine Leichtigkeit?

    Da kam mir der Gedanke mit den Sonnenblumen:

    Es ist ein bisschen, wie wenn Du ein Tütchen mit Sonnenblumensamen in Deiner Küchenschublade hast (hab ich wirklich! ;-))

    und Dir jedesmal beim Aufmachen denkst:

     Ach wie schön wären diese Sonnenblumen in meinem Garten!! 🌻🌻🌻

    Aber rein mit der Vorstellung davon, wird da draußen ja nichts wachsen.

    Da müssten schon ein paar Vorbereitungen getroffen werden… 

    -> Du bereitest also ein Fleckchen Erde vor, wo Du weißt, dass auch genügend Sonne hinkommt. ☀️

    -> Du steckst die Blumensamen vorsichtig in den fruchtbaren Boden, und gießt das Ganze gründlich mit Wasser ein. 💧

    Und jetzt, jetzt kannst Du erst mal warten! 

    -> Zwischendurch Gießen nicht vergessen! 
     Und irgendwann sprießt da tatsächlich etwas! 

    Wunder der Natur! 🪄🪄

    Sind diese Blumen am Ende durch reine Vorstellungskraft gewachsen?

    Nein! 

    Natürlich nicht!

    Hast Du Dir vorgestellt, wie schön sie aussehen werden, wenn sie erstmal da sind?

    Logisch! 

    Du gehst fest davon aus, dass Du damit einen wunderschönen Blumengarten bekommst! 🌻🌸🌼🪷

    Aber Du musstest erst einmal ein bisschen Action an den Tag legen, soviel ist mal klar. 💪

    Ohne Ziel, ohne Plan geht nichts. 

    Aber ohne das TUN wird sich auch nichts bewegen.

    Ich beschloss also, dass ich nun viele kleine Samen gepflanzt, eine fruchtbare Erde dafür ausgesucht habe und sie auch regelmäßig gieße.

    Jetzt darf ich mich auch mal zurücklehnen, und einfach der Sache seinen Lauf lassen.

    Oder mal Spazierengehen am helllichten Nachmittag.😅

    Wenn Du Lust hast, mach doch auch mal wieder so einen Spaziergang.

    Eventuell fällt Dir dabei ein, welche Samen Du jetzt pflanzen könntest, um im Herbst einen wunderbaren Garten zu bestaunen.

    Vielleicht sind es ein paar neue Kontakte, die Du ansprichst. Vielleicht eine Bewerbung für einen neuen Job.

    Vielleicht startest Du ja auch wirklich mit Deiner Selbstständigkeit, die – wie das Sonnenblumensamenpäckchen – schon eine Zeit lang in Deiner inneren Schublade liegt…

    Es wäre mir ein Fest, wenn ich Dich dabei ein kleines Stück begleiten dürfte. 💚

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    BREVO – das einfache Tool für (kostenloses!) Newsletter-Marketing

    Newsletter zu schreiben klingt ja erst einmal anstrengend, aber mit der richtigen Software (BREVO nennt sich selbst ja „Platform“) gelingt dies sogar mit einer gewissen Leichtigkeit.
    Brevo als Tool für das Newsletter Marketing lässt sich auch nebenbei einmal ganz ohne laufende Kosten ausprobieren. Hier ein Screenshot von der Startseite:

    Screenshot von der BREVO Startseite

    Du hast in der Überschrift bestimmt schon das Wörtchen „kostenlos“ bemerkt, denn mit der kostenlosen Einsteiger-Version kommt man wirklich sehr weit!

    Unten habe ich Dir einen Screenshot eingefügt (Stand Februar 2025).
    Man kann mit der Starter-Version tatsächlich 300 E-Mails PRO TAG verschicken!
    Das wären roundabout 9.000 E-Mails pro Monat! Ich finde, damit kommt man dann doch erstmal ganz gut über die Runden für den Anfang 😉

    Wer irgendwann mehr benötigt, kann für erschwingliche 7 Euro auf 5.000 E-Mails pro Tag upgraden.

    Brevo ist DSGVO-konform

    DSGVO-konform bedeutet, dass der Kunde oder Interessent jederzeit die Macht über seine oder ihre personenbezogenen Daten hat.

    Als Nutzer füllt man ein Anmelde-Formular aus, erhält anschließend eine E-Mail und bestätigt darin, dass man wirklich Zugriff auf die angemeldete E-Mail-Adresse hat und E-Mail bekommen möchte.

    In jeder versendeten Mail kann man sich dann mit einem Klick auch wieder aus dem Verteiler austragen.
    Hier findest Du die datenschutzrechtliche Übersicht von Brevo, mit der Möglichkeit, einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung als Beispiel anzusehen:

    https://www.brevo.com/de/datenschutz-uebersicht

    Laut Brevo stehen die Server in der EU, zudem sind sie ISO 27001:2013-zertifiziert.

    Was kann man mit Brevo alles machen?

    Meine Erfahrung mit Brevo als Newsletter Tool bezieht sich auf die essentiellen Funktionen, die Du mit der kostenlosen Version bereits allesamt nutzen kannst:

    • Formulare erstellen um sie auf Deiner Webseite einzubinden
    • Formulare erstellen, um damit Freebies anzubieten
    • Formulare erstellen, um Anmeldungen zu Veranstaltungen entgegenzunehmen
    • Deine E-Mail-Liste aufbauen (bis zu 100.000 in der kostenlosen Version!)
    • Newsletter-Kampagnen an Deine Kontakte verschicken
    • die Kontakte in verschiedene Gruppen segmentieren (z.B. gefiltert nach Anmeldezeitraum)
    • Automatisierungen anlegen, um zu bestimmten Zeitpunkten bestimmte Mails automatisch zu versenden
    • Checken, wer Deine E-Mails öffnet und ob auf die Links darin geklickt wird (da wird´s dann interessant 😎)

    Zusätzlich gibt es noch einige coole Features, wie z.B „Meetings„: damit kannst Du von Kunden Buchungen für Coachings entgegennehmen oder kostenlose Erstgespräche vereinbaren lassen, die mit Deinem Kalender abgeglichen werden. (Ähnlich „Calendly“)

    Ich nutze das tatsächlich sehr gerne selber auf meiner Seite und finde, dass es super funktioniert. Ich habe es mit Zoom und meinem Google-Kalender verbunden. Dort wird sofort ein Kalendereintrag mit Zoom-Link erstellt und beide Parteien bekommen eine halbe Stunde vor dem Meeting sogar eine Erinnerungsmail.

    Ist Brevo eine Alternative zu MailChimp?

    Unten auf der Webseite von Brevo findest Du noch detaillierte Vergleiche zu Mailchimp, HubSpot und Cleverreach, deswegen spare ich mir hier die genaue Gegenüberstellung.

    Der prägnanteste Unterschied zu MailChimp ist meines Erachtens der Serverstandort in der EU und dass man ungleich mehr Kontakte und Newsletter mit dem Startertarif von Brevo zur Verfügung hat.

    Wie kann ich mit Brevo einen Newsletter und ein Anmeldeformular erstellen?

    Es sind tatsächlich ein paar Punkte, die man erledigen muss, um einen funktionierenden Newsletter samt Anmeldeformular, Danke- und Willkommensseite zu erstellen, bis der erste reguläre Newsletter geschickt werden kann. Wir lassen uns von den ganzen technischen Begriffen jetzt mal nicht entmutigen, sondern gehen Schritt für Schritt vor:

    1. Eine Liste erstellen, in die die Kontakte eingefügt werden sollen
    2. Das Anmeldeformular designen
      Inkl. DSGVO-konformen Kästchen und evtl Google ReCaptcha als Spam-Schutz
    3. DANKE-Meldung oder Danke-Seite nach dem Abschicken des Formulars
    4. Double-Opt-In E-Mail zur Bestätigung der E-Mail-Adresse erstellen
    5. GESCHAFFT-Seite erstellen als Bestätigung der erfolgreichen Eintragung
    6. Die erste WILLKOMMENS-E-Mail für den neuen Kontakt als Vorlage erstellen
    7. Das Anmeldeformular auf der Webseite einbetten (mittels Iframe, html oder als QuickShare, welches auch ohne eigene Webseite funktioniert)
    8. Einen Testdurchlauf machen, um die Funktion zu überprüfen

    Das Testen zum Schluss ist außerordentlich wichtig, damit Du die Funktionalität wirklich noch einmal komplett durchspielen kannst.

    Et Voilà, Deine erste Newsletteranmeldung ist fertig!

    Damit Du mal siehst, wie das aussehen kann, bette ich Dir hier gleich mal mein Formular ein: 😀

    Ich würde mich freuen, wenn ich Dir mit meiner Erfahrung mit Brevo als Newsletter Tool ein wenig Mut und Lust auf einen eigenen Newsletter gemacht habe. Als nächstes werde ich Dir zeigen, wie man eine Newsletter-Kampagne aufbaut und welche Inhalte man für Newsletter verwenden kann.

    Um nichts zu verpassen, trag Dich gleich oben ins Formular ein und erhalte die neuesten Blogbeiträge direkt in Dein Postfach! 🚀

    Viele Spaß und liebe Grüße,

    Deine Helga

    PS, wenn Du Fragen hast schick mir gerne eine Nachricht an coaching@helga-schuller.de ! Ich freue mich immer über Post!

    PPS, aktuell arbeite ich an einem kleinen Online-Kurs für die Newsletter-Erstellung mit Brevo.
    Wenn Du gerade im Aufbau Deines Business bist, schau Dir doch inzwischen gerne mal meine anderen Programme an!

    Stay tuned 😎

    Helga Schuller - die Zukunftsarchitektin erklärt Brevo

    *bei den Links handelt es sich an manchen Stellen um sogenannte Affiliate-Links. Wenn Du über diesen Link eine Registrierung durchführst und etwas abschließt, erhalte ich einen kleinen Betrag als Dank für die Werbung. An dem Preis ändert sich dabei für Dich nichts! Im Gegenteil, manchmal habe ich gute „Deals“ verlinkt, über die Du etwas sparen kannst.

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    Selbstständig machen als Coachin – finde Deine Wohlfühl-Positionierung

    Du willst Dich als Coachin selbstständig machen, hast aber noch keine Ahnung, wie Du Dich positionieren sollst? Lies hier, wie Du am besten anfängst, um Stück für Stück zu Deiner Wohlfühl-Positionierung zu finden.

    Ja, man kann durchaus Coach / Coachin „für alles“ sein, doch das ist der berühmte „Bauchladen“, den man eigentlich vermeiden will.
    Denn wer für jeden da sein will, kann niemanden persönlich und treffend ansprechen.
    Und so kommt es, dass wir Coaches am Anfang unserer Karriere den allergrößten Struggle mit dem Thema Positionierung haben.
    (Und, nebenbei bemerkt, auch die meiste Zeit mit der Suche danach vergeuden.)

    Anstatt einfach anzufangen, begeben wir uns auf diverse Reisen in unser Innerstes, die mit viel Geschwurbel im Internet angeboten werden. (Glaube mir, ich habe da schon Sachen erlebt…)

    Mit dem Wissen und dem Hintergrund, den wir uns im vergangenen Rest unseres Lebens erarbeitet haben, ließe sich dagegen bereits in kürzester Zeit eine 1A-Positionierung aufbauen, die nur Du haben kannst (Wer sonst hätte die selben Erfahrungen und Ausbildungen, Krisen und Erlebnisse gehabt wie Du?)

    „Du kannst ja nicht alles aus deiner Vergangenheit einfach wegschmeißen!“

    Diesen Satz aus meinem Coaching von heute Vormittag habe ich mir aufgeschrieben.
    Es ging darum, dass meine Kundin ihrem bisherigen Beruf den Rücken gekehrt hat und sich nun völlig neu ausrichtet, um sich selbstständig zu machen als Coachin – gemeinsam finden wir nun ihre Wohlfühl-Positionierung.

    Sie will mit der alten Arbeit eigentlich nichts mehr am Hut haben.

    Tja, so eine Coaching-Ausbildung kann manches im Leben ins Rollen bringen 😅
    Das sieht man bei mir als bestes Beispiel: Als Innenarchitektin habe ich studiert, mich um eine Eintragung in der Kammer bemüht, jahrelang Baustellen betreut und mich mit geänderten Gesetzen und Bestimmungen umhergeschlagen…

    Alles das, um dann etwas völlig Neues zu machen?

    Eben! Du kannst ja nicht alles aus deiner Vergangenheit einfach wegschmeißen!!

    Und so kommt es, dass viele Coaches (erst einmal) eine Positionierung wählen, die sich ganz eng mit dem bisherigen Tätigkeitsfeld beschäftigt. Bei mir war das das Büroumfeld, weshalb ich bis heute (unter anderem) erfolgreich als „Change Managerin“ unterwegs bin, und meine alte und neue Passion somit vereine.

    Diese Positionierung brachte mich allerdings noch einen zusätzlichen Schritt weiter, indem ich mein eigenes Büro in Form eines Coworking Spaces erschaffen habe.

    Jeder Teilschritt bringt Dich näher zu Deiner wirklichen Positionierung

    Und daraus ergab sich wiederum der nächste Schritt: die Arbeit mit Menschen, die sich selbstständig machen wollen. Denn genau die sind es, die sich in Coworking Spaces traditionell zusammen finden.

    Da gab es diesen „berühmten“ großen Tisch (der war natürlich nicht berühmt, aber in meiner Erinnerung hat er sich festgetackert ;-)) wo wir, die Gründer*innen, diverse Besucher und ich, uns getroffen und über so viele Dinge ausgetauscht haben: Wie geht Werbung? Wie gestalte ich die Webseite? Wie komme ich an neue Kunden? Welches Event können wir veranstalten, um neue Mitglieder zu bekommen?

    Besprechungs- und Küchentisch im Coworking Space

    Die sich bildende Community, das Netzwerk an Unterstützer*innen, gemeinsame Events, stetig wachsendes Wissen und Expertise im Business-Aufbau – dies alles führte mich da hin, wo ich jetzt bin.

    Etwas Neues zu machen heißt also nicht zwingend, das Alte vollständig loszulassen.

    Dieser Satz von Martin Walser aus: „Lektüre zwischen den Jahren“ ist mir oft in den Sinn gekommen, wenn mir auf meinem Weg wieder irgend etwas „zufällig“ passiert ist, das mich in eine bestimmte Richtung lenkte.

    „Zufälle“ gibt es nämlich nicht in dieser Welt.

    Nur, wer einen Schritt in eine Richtung macht, dem begegnet eine neue Chance, eine Weggabelung oder ein Gefährte, der dich weiterbringt.

    Die Vergangenheit auszuradieren funktioniert nicht. Sie gehört zu unserer Geschichte. Sie darf sich in Deiner Positionierung spiegeln.

    Was morgen Vergangenheit ist, ist heute noch unsere Zukunft. Und die gilt es zu gestalten.

    Jeden einzelnen Tag aufs Neue.

    Selbstständig machen als Coachin oder mit einer anderen Dienstleistung bedeutet nicht, von Null zu starten.

    Auch wenn Du gerade Dein „altes Ich“ vollkommen an den Nagel hängen willst – manchmal lohnt es sich, seine Vergangenheit als Erfahrungsschatz ein kleines Stückchen mitzunehmen, in Form einer passenden Positionierung.

    Wichtig ist, dass Du Dich damit wohlfühlst!

    Überlege, wieviel Energie und Zeit Du in Dein bisheriges Berufsleben gesteckt hast, und nutze die Expertise, die Du nun hast.
    Gründen mit Ü40 ist so bereichernd, weil Du eine riesige Grundlage mitbringst. Dein „Rucksack“ mit Erlebtem ist schon gut gefüllt, er wird Dich auf Deinem Weg begleiten und nähren.

    Das heißt nicht, dass sich nichts verändern darf. Aber es bringt dich auf jeden Fall einen großen Schritt weiter, als komplett mit etwas Neuem anzufangen.

    Nur im Tun erkennen wir, was uns gut tut,

    und ob wir uns wohl fühlen auf dem Weg, den wir gerade gehen.

    Und wie ging die Geschichte meiner Kundin weiter?

    Nun, sie ist jetzt eine erfolgreiche Coachin für aufstrebende (weibliche!) Führungskräfte in ihrer Branche.

    Sie unterstützt Frauen jetzt genau an dem Punkt, wo sie einst auch selbst war.

    Und hat darin ihre Erfüllung gefunden.

    Und ist es nicht genau das, was wir alle suchen?

    Helga Schuller - Gründen mit Ü40

    Wenn Du jetzt auch für Dich endlich die richtige Positionierung finden willst, mit der Du Dich wirklich, wirklich wohl fühlst, dann buche mein spezielles Positionierungs-Coaching.

    Es besteht aus 3 Zoom-Terminen mit je 90 Minuten, auf denen Du Deine Wohlfühl-Positionierung finden wirst. Komm virtuell an meinen Coworking Tisch und lass Dich ein auf diese spannende Reise🎉

    Und wenn Du erstmal reinschnuppern willst in dieses „Gründerinnen-Dasein“, dann lade ich Dich ganz herzlich zu meinem virtuellen Gründerinnen-Café ein!
    Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat und tauschen uns über Erfolge und Herausforderungen dieser besonderen Lebensphase aus.
    Wir freuen uns immer über neue Teilnehmerinnen!
    Der Termin ist kostenlos und unverbindlich. Als einzige Voraussetzung solltest Du Dich vorher über mein Newsletterformular eintragen oder mir eine kurze Nachricht senden an anfrage@helga.schuller.de.

    Ich freue mich auf Dich!

    Deine Helga

    PS. Wenn Du schon eine Idee hast, aber nicht weißt, wie Du damit zu einem funktionierenden Business-Modell kommst, dann ist vielleicht mein Programm Design Your Business genau das richtige für Dich!

  • Ein halbes Jahrhundert alt…

    Ein halbes Jahrhundert alt…

    Nächste Woche werde ich 50.
    Ab jetzt gehöre ich also zu den „älteren Leuten“ 😱

    Aber ab wann ist man „alt“?? Es gibt den geflügelten Spruch „Du bist so alt, wie Du Dich fühlst“, aber wie alt fühle ich mich?
    Definitiv nicht wie 50.

    Letzte Woche habe ich den Workshop „Frauen Ü40 gründen anders“ abgehalten, darin gab es die Aufgabe: Erstelle Deinen ECHTEN Lebenslauf.
    Zwei Teilnehmerinnen, beide aus dem Personalwesen, machten große Augen.
    „SO habe ich es noch nie gesehen“ sagten sie, aber ja, man könnte natürlich viele Dinge in einen Lebenslauf schreiben, die man so erlebt hat, im Laufe des Lebens.

    Mein „echter“ Lebenslauf ist bunt, mit vielen Wendungen, unterschiedlichsten Höhen und Tiefen.
    Wir alle haben Menschen kennen gelernt, Menschen verloren, Zeiten der Trauer und der Freude erlebt, Ausbildungen gemacht, Erfahrungen gewonnen, Learnings sagt man dazu heutzutage.

    Das Leben ist eine Reise, und jeder Zwischenstopp hat seine eigenen Reize. Es ist wie auf einem Kreuzfahrtschiff: Gehe ich an Land, um das hier näher zu erkunden? Oder bleibe ich auf dem Deck liegen und genieße die Sonne?
    Egal wie – die Reise geht weiter.

    Und wie sagt mein Cousin immer so schön: „Du nimmst immer etwas mit, egal, was Du machst“

    Aktuell begebe ich mich mit vielen Frauen auf eine „Expedition“ in die Selbstständigkeit.
    Was für eine schöne Arbeit!!

    Wir gehen Schritt für Schritt vor, um den Weg in ein eigenes Unternehmen zu ebnen:

    • Mindset,
    • Ziele finden,
    • eine klare Positionierung ausarbeiten,
    • die diversen behördlichen Hürden bewältigen,
    • Sichtbarkeit und Social Media,
    • Webseite gestalten…

    es gibt viel zu lernen und voneinander zu erfahren.

    Ich wünschte, jemand hätte das zusammen mit mir gemacht. Damals, 2002.
    Aber dafür kann ich die Erfahrungen jetzt teilen.
    Und es macht so einen Spaß, zu sehen, wie die Teilnehmerinnen aufblühen, Pläne schmieden, sich selbst finden, Mut fassen 🥰

    Die Reise geht weiter.
    Auch mit 50.

    Oder vielleicht auch erst Recht mit 50 🎉

  • Zeitmanagement like a Pro – nimm deine Zeit selbst in die Hand!

    Zeitmanagement like a Pro – nimm deine Zeit selbst in die Hand!

    Manchmal läuft uns buchstäblich die Zeit durch die Finger…

    Besonders Führungskräfte und Selbstständige fragen sich immer wieder, wie sie ihre Zeit besser in den Griff bekommen können.

    Aber mit was verbringen wir denn eigentlich unsere Zeit, den lieben langen Tag?

    Dwight D. Eisenhower, der von 1953 bis 1961 der 34. US-Präsident war, erfand für sich (und mittlerweile tausende andere Menschen) die sogenannte „EISENHOWER-MATRIX“.

    Die Matrix teilt die Tätigkeiten in 4 Quadranten ein, diese sind:

    1) Wichtig und dringend

    2) Wichtig, aber nicht dringend

    3) Nicht wichtig aber dringend

    4) Nicht wichtig und nicht dringend

    Was sofort getan werden muss: Wichtig und dringend!

    Nummer 1 lässt sich schnell erklären: Alles, was sofort erledigt werden muss, weil es keinerlei Aufschub duldet.

    Darunter fallen alle Projekte mit Deadline oder Vorkommnisse, die akuten Handlungsbedarf haben.
    Die Schule ruft an, weil Dein Kind krank ist?
    Da denkt man nicht lange drüber nach, sondern setzt sich sofort in Bewegung.


    Die wirklich wichtigen Dinge, die wir oftmals schieben: Wichtig, aber nicht dringend

    Der 2. Quadrant besteht aus Tätigkeiten, die wichtig sind, welche wir aber ständig vor uns herschieben.

    Zum Beispiel die Mutter anrufen.

    Sport treiben.

    Endlich den Arzttermin vereinbaren.

    Die Steuererklärung.

    Am Buch weiterschreiben…

    Da fallen dir bestimmt noch viele andere Beispiele ein.

    Wir sollten versuchen, diesem Teil unserer täglichen ToDos die größte Aufmerksamkeit zu schenken.
    Aber wie geht das? Wie kann ich dranbleiben, an Themen, die man so super easy auch auf den nächsten, und den nächsten, und den nächsten Tag schieben kann? ❓❓❓

    Meine Antwort lautet hier: Plane Deine Woche.
    Erstelle für dich einen Wochenplan, der dir für diese Dinge einen festen Zeitpunkt vorsieht.
    Plane realistisch und plane mit großzügigen Pufferzeiten. So kannst du sicherstellen, dass auch mal was Dringendes (siehe Punkt 1!) dazwischenkommen darf.

    Ich habe für meine Wochenplanung ein ausgefeiltes Notion-Board entwickelt (Sollte ich das mal als Freebie erstellen? Ich überlege noch…)

    Jedenfalls ist es wichtig, das Wichtige zu tun!!
    Wenn es dir alleine schwerfällt, suche dir am besten einen Coach („moi“ zum Beispiel 😉 oder eine Community, die dich dabei unterstützt (Mein Tipp: Einfach-umsetzen.de von der lieben Annegret)


    Die bösen kleinen Übeltäter: Nicht wichtig, aber (scheinbar) dringend!

    Im 3. Quadranten geht es um Dinge, die uns ständig aus dem Fluss bringen, weil sie unmittelbar auftreten und sofort bearbeitet werden wollen.

    Sie sind meist gar nicht wichtig aber drängen sich ständig ungefragt in den Vordergrund.

    Ein Anruf, der eingeht.

    Eine E-Mail, die aufploppt.

    Instagram, Facebook und Konsorten, du weißt was ich meine…🙄

    Hier gilt es, Störungen zu vermeiden und sich feste Zeiten zu nehmen, in denen diese Aufgaben bearbeitet werden.

    Evtl. hast du hier die Möglichkeit, etwas zu delegieren.
    Aber achte darauf, nicht die Aufgabe, sondern die Verantwortung für bestimmte Bereiche abzugeben. Das gibt Mitarbeitern größtmöglichen Handlungsspielraum und schenkt Vertrauen.


    Kann getrost weg: Nicht wichtig und nicht dringend

    Nr. 4 sind die größten Zeitfresser: nicht wichtig, nicht dringend. Dazu gehört zum Beispiel das gedankenlose Surfen in den sozialen Medien, oder oder oder…

    Tätigkeiten im 4. Quadranten können meist ersatzlos gestrichen werden.

    Bereits damit bekommst du eine Menge zusätzlicher Zeit zur Verfügung.

    Wenn Du Deine vergangene Woche analysierst,
    was waren deine häufigsten Tätigkeiten? Was war unmittelbar wichtig, und was hätte ersatzlos gestrichen oder delegiert werden können?

    Wenn Du ein sehr strukturierter Mensch bist, und dich nicht mit Schätzungen zufrieden gibst, sende ich dir gern meine Excel-Liste zum „Tracken“ deiner Gewohnheiten und Tätigkeiten.
    Dazu reicht es, wenn du mir eine kurze Mail mit dem Stichwort: „Eisenhower Liste“ an folgende E-Mail sendest: coaching@helga-schuller.de

    Dein Arbeitsleben kann wieder leichter, sinnvoller und effektiver werden, wenn du dich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrierst!🎉

    PS. Die Eisenhower-Matrix ist auch auf dem Kreativen Wochenplaner – eine großartige CANVA-Vorlage! – zu finden. Den bekommst du, indem du dich über diese Seite zu meinem Newsletter anmeldest: